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Feb 11
Moruya
Moruya – der “schwarze Schwan” im Südosten Australiens ist vor allem eins: Idyllisch. Landeinwärts direkt am Moruya River gelegen ist der Ort ein typisches Wahrzeichen der Eurobodalla Coast (von der Batemans Bay im Norden bis nach Tilba im Süden), des Landes des Wassers: Überall dominiert das nasse Element.
Einst war Moruya ein Handelszentrum, woran die vielen alten viktorianischen Gebäude erinnern. Es hat besonderen Reiz, hier einfach durch die Straßen zu schlendern und das Flair auf sich wirken zu lassen. Überhaupt ist der Ort ruhig und seine Menschen entspannt, obwohl Moruya als administratives Zentrum des Bezirks Eurobodalla Sitz diverser öffentlicher Einrichtungen ist.
Moruya bietet seinen Gästen alles für den perfekten Urlaub: schöne Hotels, gepflegte Campingplätze, viele Restaurants – jeden Samstag findet im Stadtzentrum ein Markt statt, auf dem von Obst über exotische Delikatessen bis hin zu Kunsthandwerk alles zu haben ist. Die Stadt ist ein optimaler Ausgangspunkt für Ausflüge ins Hinterland – einen Tag abseits der Küsten oder Städte verbringen, die spannende Landschaft erkunden und seltene Flora und Fauna beobachten.
Aber natürliche finden sich an der Pazifikküste auch echte Surferparadiese. Traumhafte, endlose Strände wie Congo oder Bingi, die selbst Anfänger auf dem Brett sofort in ihren Bann ziehen.
Empfehlenswert ist auf jeden Fall auch die Fahrt nach Tuross Head, einem Fischerdorf, das als Urlaubergeheimtipp gilt. Oder in nahegelegene Dörfer wie Tomakin oder Broulee, um Land und Leute kennen zu lernen.
Vom circa 10 km östlich gelegenen Moruya Head hat man eine wundervolle Aussicht nach Norden der Küste entlang, nach Westen Richtung Berge oder gegen Osten ins breite Mündungsdelta des Flusses. Ein absolutes Muss für Naturliebhaber ist der Besuch des Deua Nationalparks: Faszinierende Bergwelt, in der man stundenlang wandern kann ohne einen anderen Menschen zu sehen. Die Stadt ist sehenswert und ein Paradebeispiel für das Bemühen sanften Tourismus im Einklang mit der Natur zu betreiben.